Lesenwerter Kommentar zur RAF und Spaßgerilja

In der FAZ ist ein lesenswerter Kommentar von Markus Wehner erschienen, der sich damit, befasst wie aus Spaß Ernst werden kann. Er befasst sich dabei mit dem Werdegang des deutschen „Linksterrorismus“ während der 60er und 70er Jahre. Dabei konzentriert er sich nur auf die Vorgänge innerhalb dieser Kreise von Revolutionären. Dadurch wird der Artikel zwar stark einseitig (Auf die regelrechte Hetze bestimmter Medien geht er nicht ein.), zeigt aber deutlich, dass der weiche, künstlerische Terror à la „Pussy Riot“ und brennende Manifeste lebensgefährliche Folgen haben kann, dem in Deutschland ausgerechnet zunächst Juden zum Opfer gefallen wären bzw. sind (Auch heute wirken die Ideen noch. So wird der Antisemitismus von Einwanderern durch „Multikulti“ meist geschützt, so dass zur einheimischen Judenanblehnung/-feindlichkeit noch die fremde dazu kommt.). Zudem ist es ein feines Sittengemälde über die Jugendsünden all dieser Herren, die in den letzten Jahren herrschten oder noch herrschen und anderen politischen Mitkandidaten Mitgliedschaften in nicht ganz „sauberen“ Gruppen (z.B. Burschenschaften) vorwerfen. Es lässt einen zudem verstehen, warum allerlei volks- bzw. staatsfeindliche* und volksverhetzende Handlungen verschiedener politischer Gruppierungen („antifaschistische“, hedonistische, anarchistische, etc pp.) heutzutage mindestens toleriert bzw. z.T. noch unterstützt werden. Dazu noch eine Anmerkung…

Wir befinden uns in Deutschland noch im Aufarbeitungsprozess des NSU-Terrors, der eine enorme Schludrigkeit und beschämende Inkompetenz der verantwortlichen Sicherheitsorgane und öffentlichen Stellen aufzeigt. In der politischen Aufarbeitung dieser „rechten“ Terrorakte wird nun viel von eben diesen 68er Ex-Terroristen und ihren Gesinnungsgenossen sowie den linksliberalen Nutznießern ausgeschlachtet und überspitzt. Dabei sollte die gesamte Problemlage von Terrorismus, sei es aus vermeintlich revolutionären („rechts/links“), nationalistischen (NSU) oder religiösen (Islam) Gründen endlich mit beiden und offenen Augen in Angriff genommen werden. Vor allem das Schwert sollte dabei endlich im Einklang mit der Waage gerecht und gezielt zuschlagen (symbolisch), um das beliebte „Recht und Ordnung“ wirklich durchsetzen zu können. Denn eine Waage zeigt das Recht nur an, das Schwert schafft es und der Träger muss beides zu führen wissen.

Gerechtigkeit

*Volksfeind: Jemand, der den Souverän, das Volk, versucht zu entrechten, indem er einen Teil in z.B. Rasse, Klasse oder Religionszughörigkeit aufteilt und über andere Volksteile erhöht und dadurch die Demokratie in partikulare Interessen auflöst oder in eine Diktatur einer Minderheit umwandelt (Oligarchie). Dazu ein anderes Mal mehr.

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