„4. Bamberger Zusammenkunft“ in Heppenheim

Die in den vergangenen Wochen fehlende Aktivität auf diesem Blog ist nicht nur zahlreichen persönlichen Bindungen zu verdanken, sondern auch der Tatsache, dass vor einem Monat am Wochenende vom 24. bis 26. August unsere vierte Bamberger Zusammenkunft diesmal in Heppenheim stattfand. Ein Wochenende lang haben wir erschöpfend an der Errettung unseres Vaterlandes und der deutschen Nation gearbeitet. Selbstlos haben, wir mit den uns verfügbaren Mitteln, aktuelle Ereignisse analysiert und ausgewertet um schlagfertige politische Maßnahmen bla bla bla usw. usf. etc.

Es ist mehr als peinlich, dass viele patriotischen Vereine von ihren Treffen mit  4 – 5 Leuten sprechen, als wenn eine Machtergreifung unmittelbar bevor stünde. Oder sie berichten auf eine Weise, als wären sie das Kartenspieler-Quartett Hintertupfingens. Dazwischen die gerechte Art zu finden, ist schwer – trotzdem versuche ich es, von einem Wochenende zu berichten, in dem wir es geschafft haben, alle Hauptmahlzeiten durch ursprünglich nichtdeutsche Speisen zu decken…

Das Treffen war am Ende eines aufregenden JD-Jahres. Voller Begeisterung hatten die Jungdeutschen sich nach der „3. Bamberger Zusammenkunft“ getrennt. Leider setzte sich eine Gewohnheit fort, denn einige so begeisterte Menschen verließen uns (mehr oder weniger) aus dem Kreis der Aktiven.
Die Verblieben hatten nun die Aufgabe, den Blog zu wechseln, die Sache neu zu organisieren und die bisherigen Ausarbeitungen und Aufgaben weiterzuführen (ein klares Opfer dieses Rückwurfes waren die „Jungdeutschen Denkanstöße 11/12“).  Dazu kamen zahlreiche lebenswichtige Herausforderungen im Rest der Kerngruppe (Arbeit und Abschlussprüfungen). Die bisherigen Ausarbeitungen wurden so nur zögerlich fortgeführt, allerdings entwickelte sich unter den neuen Bedingungen eine belebende Dynamik und Schärfe des Denkens, die es ermöglichte, konkrete Punkte zu erarbeiten oder zumindest das Gedankengebäude zu festigen. Berauschend war die regelmäßige Bestätigung, die in fast schon empirischer Stärke unsere intern besprochenen Thesen unterlegte. Dies bewahrte uns auch vor einigen verfrühten Fehlentscheidungen, allerdings blieb selten die Zeit, diese auch richtig veröffentlichen zu können.

Unter diesen Entwicklungen planten und begannen wir unser Treffen in Heppenheim.

Am Freitag kamen wir alle erstmal an. Erste allgemeine Diskussionen mündeten in eine kleine Runde, in der wir die Hauptpunkte für das Wochenende konkretisierten.  Anschließend zog ein Teil von uns noch aus, um das nicht wirklich existierende Heppenheimer Nachtleben kennenzulernen. Bei Bier und Wein in einer volkstümlichen Gaststätte grübelten wir noch einige unvollendete Gedanken zu Ende, deren Vollendung bisher von der räumlichen Distanz unserer Aufenthaltsorte sehr erschwert wurden.

Allzu spät wurde es nicht, da wir am nächsten Tag zum Felsenmeer im Lautertal aufbrachen. Neben einem steinigen Aufstieg, der Siegfriedsquelle, und einem Baum der sich an Betonplatte einverleibte, taten wir uns an der Aussicht gütlich.

Wieder in Heppenheim, gab es wieder Gespräche über allerlei Themen (nicht wirklich politisch oder philosophisch) und verschiedenste Speisen, bis wir am Nachmittag mit unserer Sitzung begannen. Diese dauerte tatsächlich bis Mitternacht und bestand aus einer Situationsanalyse mit zahlreichen Diskussionen, die die Zeit wirklich in Anspruch nahmen. Der Ausklang wurde mit lokalem (!) Bier und amüsanten und gesellschaftskritischen Filmklips sowie verschiedensten Musikstücken (Klassik bis Black Metal) aus der Konserve begangen.

Am Sonntag morgen wurden die offenen Punkte vom Vortag abgeschlossen, mögliche Aufgaben geplant und eine Reflexion durchgeführt. Danach ging es zu den Zügen bzw. Pkw und ab nach Hause…

Ausblick:

– Die Ausarbeitungen und verschobenen Projekte werden langsam veröffentlicht („Jungdeutsche Denkanstöße“, „Deutsche Begriffe klar machen“, u. ä.).

– Auch die Ausarbeitung von bestehenden Analysen wird fortgeführt.

– Und ja, wir vernetzen uns weiter…

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Über cundar

Cundar wurde 1988 in Oberfranken geboren und gehört der gemeinen 3. Generation mit Migrationshintergrund (Niederschlesien) an. Während seiner Schullaufbahn konnte er nahezu alle Facetten des deutschen Schulsystems kennenlernen und erlangte dadurch schon einen kritischen Blick auf Abläufe und Zusammenhänge im System BRD. Sein näheres Umfeld, Zivildienst und Pfadfinder prägten sein Verständnis von Gemeinschaft. Seit 2009 studiert Cundar eine sehr interdisziplinäre Fachrichtung im Osten der Republik.

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