Cundars Wortpresse

Da ich in der vergangenen Woche die 70sten Gedenktage zur Verteilung der Verhaftung und Hinrichtung der Weißen Rose vergessen habe, möchte ich dies nun im Kleinen Nachholen. Ich verweise auf einen Artikel von Herbert Ammon aus der Jungen Freiheit(Verweis), der den heutigen Umgang mit der weißen Rose kritisch kommentiert und auf die patriotische Motivation der Mitglieder der Weißen Rose hinweist, die heute zunehmend „vergessen“ werden.

Dabei fragt Herr Ammon „wo und wann“ das „denkwürdige Schlusswort Kurt Hubers“ zitiert wird, „das mit einer Sentenz des Nationalerziehers Johan Gottlieb Fichte endete“. Tatsächlich hat die SZ den Schlusssatz bei ihrer Bilderschau(Verweis) zitiert:

„Und handeln sollst du so/ Als hinge von dir und deinem Tun allein/ Das Schicksal ab der deutschen Dinge/ Und die Verantwortung wär´ dein.“

Dieser letzte Satz wird Fichte zugeschrieben, stammt aber angeblich von Albert Matthai (Verweis) aus der Zeit nach dem ersten Weltkrieg. Das die SZ ihn zitiert ist…

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Zitat zum Sonntag: Stefan George über die Sprache

Das Wort

Wunder von ferne oder traum

Bracht ich an meines landes saum

 

Und harrte bis die graue norn

Den Namen fand in ihrem born —

 

Drauf konnt ichs greifen dicht und stark

Nun blüht und glänzt es durch die mark …

 

Einst langt ich an nach guter fahrt

Mit einem kleinod reich und zart

 

Sie suchte lang und gab mir kund:

“So schläft hier nichts auf tiefem grund“

 

Worauf es meiner hand entrann

Und nie mein land den schatz gewann …

 

So lernt ich traurig den verzicht:

Kein ding sei wo das wort gebricht.

 

Stefan George, 1919.

Cundars Wortpresse

In der Zeit deutet der Historiker Wolfram Wette deutsche Geschichte(Verweis) (von den Befreiungskriegen bis zum ersten Weltkrieg) mal wieder aus Nazi-Perspektive  und lässt damit wieder die ganze Geschichte vor 1933 als pures Vorspiel eines latent faschistischen Volkes erscheinen. Er verhält sich damit sehr artig, warum erkläre ich gleich… Vorher möchte ich das schon als „Krankheit“ bezeichnen, das in Deutschland Geschichte nicht chronologisch, sondern von 1933 rückwärts erzählt wird. Dadurch gibt man den „zwölfjährigen“ Nazis eine Deutungshoheit die ihnen im jahrtausendealten Wirken und Werden unseres Volkes einfach nicht zusteht. Die Vorstellung einer „von sich aus“ verbrecherischen nationalen Identität anzugehören, ist das beste Mittel zur Dekonstruktion eben dieser Identität. Verfestigt wurde dieser „Glauben“ nicht nur durch die Nazis und ihren Vorgängern, sondern ausgrechnet auch durch die Allierte Reeducation. Ein augenöffnendes Beispiel findet man in dem us-amerikanischen Propagandafilm „Here is Germany“(YouTube) der die aggressive Geschichtsschreibung der Nazis als DIE „deutsche Geschichte“ darstellt.

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Germanische Religion im Radio

HistorischesIm Radio, und gerade auch im Deutschlandfunk herrscht in der Regel ein der deutschen Geschichte gegenüber kritischer Ton. Umso erfreulicher ist es, dass gestern und heute morgen auf diesem Sender ein zweiteiliges Interview mit dem Religionswissenschaftler Bernhard Maier über die Religion der Alten Germanen, ihr Weltbild, ihre Götter und Riten gesendet wurde. Es lohnt sich, die Sendungen nachzuhören oder zu -lesen:

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/2015508/
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/2016007/
Ich habe daran nur einen Kritikpunkt: Es heißt im ersten Teil des Gesprächs, „dass in der Spätzeit des Heidentums das Christentum eben sozusagen an die Tür gepocht hat“. Das ist ziemlich beschönigend ausgedrückt. Angesichts der mitunter auch gewaltsamen Christianisierung Mittel- und Nordeuropas sollte man vielleicht besser von „die Tür eintreten“ sprechen.

Wer mehr über die Christianisierung und die Wurzeln deutscher Kultur erfahren möchte, lese bitte HIER weiter.

Ist wirklich das Pferdefleisch der Skandal?

KolumneAnfangs sah es noch so aus, als sei der so genannte „Pferdefleisch-Skandal“ lediglich auf einige Chargen Lasagne beschränkt. Mittlerweile findet man aber schon auf der Seite der Tagesschau eine Übersicht über die Lebensmittel, in denen Pferdefleisch enthalten sein soll, ohne als solches deklariert zu sein. So werden den Verbrauchern billige Pferde für teure Rinder oder Schweine vorgemacht. Die Bild-Zeitung bezeichnet es sogar schon als „Horrorvorstellung“, es könne rumänisches Eselfleisch in unseren Lebensmitteln auftauchen. Dieses könnte gemeinsam mit dem Pferdefleisch wegen eines Kutschenverbotes massenhaft und natürlich billig den Markt überschwemmen und Produzenten mit krimineller Energie dazu verleiten, es ihren Fleischprodukten zuzusetzen. Weiterlesen

Cundars Wortpresse

cundars Rassismus- Überall Rassismus #5-01Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Reihe so schnell fortsetzen kann aber bitte schön: Das im Antirassismus, der „Kritischen Weißheitsforschung und der „Politischen Korrektheit“ der Wurm drin ist und diese maßlose, einseitige Übertreibungen produzieren kann, beweist mal wieder SPON. Hier wird auf einen US-Blog verwiesen(Verweis), auf dem die schwarze Autorin Dodai Stewart den Bikini-Bildern der Sports Illustrated „Rassismus und koloniale Rollenbilder unterstellt(Verweis)„, die das Exotische durch Stereotypen produzieren.

So, so.

Bei solchen Aufnahmen geht es ja „vielleicht“ genau darum: Wer ist denn die Zielgruppe? Der normale US-Amerikaner (egal ob männlich, weiblich, „weiß“, „schwarz“ oder „grün“), der leichtbekleidete, wohlgeformte und idealisierte Weibsbilder sehen möchte. Geschätzte 90% der Betrachter werden diese Art Frauenkörper leibhaftig nie zu Gesicht bekommen, dadurch sind die abgebildeten Frauen schon hochgradig „exotisch“ und ideal, sie deswegen mit dem entsprechenden Hintergrund auszustatten ist nur logisch. Natürlich sind die ganzen Szenerien um die dargestellten Damen nichts weiter…

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Ich habe beim Störungsmelder einen Artikel über die Identitäre Bewegung Deutschlands (Verweis) kommentiert. Leider wurde er wegen der Länge (Es war ganz sicher nicht der Inhalt, sondern die Länge ; ). Eine Begründung seitens des Störungsmelders kam nicht. ) nicht veröffentlicht. Ich hole das deswegen hier nach:

„… Dies alles erklärt sich aber nicht, erkennt man darin nicht die Kränkung einer elementaren Moral: des Vorrangs des Eigenen gegenüber dem Fremden, der Gemeinschaft gegenüber den Minderheiten, der älteren Bindungen gegenüber den neueren. Einwanderung und Eingliederung wurden in Deutschland so betrieben, als ob es die soziomoralischen Grundgesetze gar nicht oder zu unrecht gäbe oder als ob sie bestraft werden müßten für das Schindluder, das die kollektivistischen Ideologien mit ihnen getrieben hatten. Nur die Gegenmoral bekam eine Stimme. Sie tönte wie die Dame ohne Unterleib. …“ – Karl Otto Hondrich

Quelle: http://www.welt.de/print-welt/article214904/Einwanderung-ist-Zumutung.html

Herr Hondrich ist wohl als nicht rechtsextrem anerkannt.

Die IDB scheint…

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