Cundars Wortpresse

Der Verein „Mehr Demokratie e.V.“ sammelt Stimmen für die Forderung nach einem bundesweiten Volksentscheid bei wichtigen Themen. Hier der Aufruf:

Bei Themen wie Bankenrettung, Energiewende oder Familienpolitik wird die Meinung vieler von den Regierenden überhört. Statt souveräner Bürgerinnen und Bürger ziehen allzu oft Lobby-Verbände in Hinterzimmern die politischen Fäden. Deshalb gehört zur repräsentativen Demokratie ergänzend die direkte Demokratie. Daher fordern wir:
•    Volksinitiativen, Volksbegehren und Volksentscheide – auch auf Bundesebene
•    zwingend stattfindende Volksentscheide, wenn Kompetenzen auf die 
EU übertragen werden und das Grundgesetz geändert werden soll
•    Volksbegehren, mit denen verlangt werden kann, Gesetzentwürfe und 
Entscheidungen des Bundestages per Volksentscheid zu überprüfen

Hier kann man durch einfaches angeben einiger persönlicher Daten, den Aufruf unterstützen:
https://www.mehr-demokratie.de/volksentscheid-aufruf.html

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Cundars Wortpresse

Nate 57 (bürgerlich: Nathan Pedreira) macht ein bisschen Sprechgesang über die Welt der Immigranten und gibt dabei eigentlich das politische Programm der „Integrations-Industrie“ und „demokratischen-emanzipatorischen“ Kräften wider. Also wirft er den „Deutschen“ „Hass“ und „Rassismus“ vor. Fragt wann sie, die Immigranten, endlich „akzeptiert“ werden. Die Deutschen gießen zudem „Öl ins Feuer, bis wir randalieren.“. Ah ja, der Deutsche ist natürlich schuld, wenn „die“ ausrasten. Kennen wir das nicht irgendwo her? Dem von einem Türken totgetretene Daniel S. in Kirchweyhe wurde das von jemand mit Migrationshintergrund in Facebook hinterher geworfen. Warum denn Deutsche das immer so machen würden („dreckige Art“[Verweis] ), dass die Türken so ausrasten müssten.

„Teile und herrsche.“

Wann immer ich diese Vorwürfe höre, merke ich wieder, wie  der Laden läuft: Teile und herrsche.  Nate57 erzählt davon das es den Zeitungen keine große Meldung wert ist, wenn sich die Immigranten untereinander umbringen. Das mag sein. Aber groß…

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Zypern: zweiter Akt

EUNachdem das zyprische Parlament die Stirn besessen hatte, die von den EU-Finanzministern einstimmig abgesegnete Enteignung von Kleinsparern abzulehnen, gibt es nun eine neue Sachlage: Bankguthaben sollen erst ab 100 000 € mit ca. 30 % besteuert werden. Damit will man den Volkszorn besänftigen. Zudem zeigt man mit Fingern auf russische Superreiche, die von den hohen Zinsen zyprischer Konten profitiert hatten. Geldwäsche war womöglich auch im Spiel. Auf jeden Fall hat man damit einen Sündenbock gefunden, der moralisch Verwerfliches getan haben mag, aber mit der ökonomischen Schieflage Zypern nichts zu tun hat. Das erinnert an den Einmarsch der USA im Irak. Saddam Hussein hatte zwar mit Al Kaida nichts zu schaffen, aber dafür konnte man ihn als schrecklichen Diktator darstellen, den zu beseitigen eine Wohltat für die Menschheit gewesen sei. Die Völker werden wieder einmal für dumm verkauft.

Und damit nicht genug, man lässt sie auch ihren Zorn aufeinander hochschaukeln. Die Deutschen gelten in Zypern nun als Erpresser und mit Anleihen an den Nationalsozialismus wird nicht gespart. Auf der anderen Seite reagieren in Deutschland viele mit Verachtung der Zyprer. Solche Lagerreflexe führen jedoch in die Irre. Sie lenken von den wirklich Schuldigen an der Krise ab. Zentralbänker, Investmentbänker, Konzernmanager, Politiker und Medienbosse haben uns diesen Euro aufgebürdet und so mancher hat Profit herausgeschlagen. Sie werden sich die Hände reiben, weil der Volkszorn – wie auch stets im Krieg – sich nicht auf sie konzentriert, sondern auf andere Völker zielt und dort erwidert wird. Weiterlesen

Zitat zum Sonntag: Ernst Nolte über den Islam

„Ist es nicht eine schlimme Ungerechtigkeit, wenn dem lebensvolleren und insofern aufsteigenden Volk von einem alternden und nicht einmal zur Selbsterhaltung fähigen Volk der Weg zur Selbstverwirklichung versperrt wird? Ist es überhaupt moralisch vertretbar, den biologisch überlegenen Völkern bzw. Kulturen Widerstand zu leisten? Die Antwort auf diese Fragen ist nicht wissenschaftlich begründbar, sondern sie verlangt eine Entscheidung, die man »existenziell« nennen mag: Ich glaube, daß ein solcher Widerstand gerechtfertigt und notwendig ist, denn »alte Völker oder Kulturen« können die »jungen Völker oder Kulturen« auf vielfältige Weise belehren, und sie müssen diese nicht zuletzt vor einer der schlimmsten Vorstellungen der faschistischen Regime bewahren: daß das biologisch stärkere (oder das technisch fortgeschrittenste) Leben das Recht hat, sich durch kriegerische oder auch friedliche Invasionen einen neuen »Lebensraum« zu verschaffen. So wäre das »Nein« von heute eine »Ja« zur Zukunft Europas. Die dadurch gewonnene Chance ist jedoch zeitlich begrenzt. Wenn sich nicht ein autonomer Wille zur eigenen Zukunft in Europa zu entwickeln vermag, wird der biologistische Ansatz mit Macht sein Recht einfordern, und Europa wird auch physisch ein Ende finden, wie es ja heute schon jene Gruppierungen unbewegt ins Auge fassen, die der historischen Prägung und gar der genetischen Eigenart keinerlei Wert zuschreiben, weil sie einst zu Feindschaften und Krisen den Anlaß geführt haben. Aber ich habe nun anscheinend die kulturelle Frage nach dem heutigen Islam durch
die biologische Frage nach Lebenskraft und Lebensschwäche oder Dekadenz ersetzt. Dieser Hinweis wäre indessen nur dann richtig, wenn eine sehr einfache und
altbekannte Konzeption zugrunde gelegt würde: daß junge und von der Zivilisation
erst kaum berührte Völker oder Kulturkreise die überzivilisierten und dekadenten
Völker bzw. Kulturkreise abzulösen oder zu verdrängen bestimmt sind. Der Islam
ist jedoch alles andere als ein von der Zivilisation erst kaum berührter
Kulturkreis, und die größere Fruchtbarkeit der islamischen Frauen hat, ohne
Zweifel viel mit der Lehre Mohammeds zu tun, welcher jene »Unterdrückung der
Frau« entspringt, die von dem westlichen Individualismus so heftig abgelehnt
wird und von der man in der Tat sagen kann, sie betrachte die Frauen nicht als
selbst verantwortliche Personen, sondern als eine Art Keimzellen, die gegen alle
Gefahren auf das sorgfältigste geschützt werden müßten. Das würde von
muslimischen Theologen kaum bestritten werden, aber sie würden wohl hinzufügen,
was ein deutscher Diplomat, der zum Islam konvertiert war, mit den Worten zum
Ausdruck brachte, im Islam schauten die Männer den Frauen nicht auf die Beine,
sondern in die Augen. Die biologische Stärke wäre also nicht nur kulturell
begründet, sondern sie schlösse auch eine moralische Überlegenheit in sich. So läßt sich, wie ich meine, in den Augen derjenigen, die auf beiden Seiten
sowohl dem bedenkenlosen Angriff wie der rückhaltlosen Selbstverteidigung ihre
Zustimmung verweigern, in der Frage des Verhältnisses zweier so
unterschiedlicher Denk- und Lebensformen wie des säkularisierten Europa und des
immer noch religiös-politischen, dem Projekt der Welteroberung immer noch
anhängenden Islam nur eine scheinbar paradoxe Doppelantwort finden: ein Nein zu
kurzfristigen und nicht zuletzt strategischen Zwecken der USA dienenden
Projekten wie dem baldigen Beitritt der Türkei zur »Europäischen Union« und ein
Ja zu der langfristigen Notwendigkeit, einen Ausgleich zwischen den einst so
feindlichen, aber trotz aller historischen Wandlungen in ihrer Verschiedenheit
fortexistierenden Kulturen anzustreben.“

 

Eurokrake schlägt zu: zypriotische Kontoinhaber enteignet

EUDieser neue Schritt in der Entwicklung der Schuldenkrise ist ein starkes Stück und lässt uns für unsere eigene Zukunft Böses ahnen: Wer ein Konto bei einer zypriotischen Banken hat, bekommt mindestens 6,75 % seines Guthabens abgezogen. Diese praktisch über Nacht in Brüssel ausgeheckte einmalige „Steuer“, die nichts anderes als eine Enteignung darstellt, verursachte am heutigen Samstagmorgen auf Zypern einen Bankrun. Wer sein Geld von der Bank holen wollte, um der jähen Zwangsabgabe zu entgehen, hatte jedoch keine Chance: Wie die Deutschen Wirtschaftsnachrichten schreiben, hatten die Banken den abzuführenden Teil der Guthaben bereits eingefroren. So augenfällig sind die Bürger selten daran beteiligt worden, den Forderungen internationaler Banken nach Begleichung der Staatsschulden bei ihren Instituten nachzukommen. Viel deutlicher kann man Risiken nicht sozialisieren. Weiterlesen

Cundars Wortpresse

Die folgenden Nachträge finden sich am Ende des Artikels über die „Alternative für Deutschland“ und beschreiben, wie schnell die sog. „demokratischen und antifaschistischen“ Netzwerke arbeiten um „aufzuklären“ oder zu „denunzieren“ – je nach dem, wie man es sehen möchte. Da in diesem Fall die Nachvollziehbarkeit des Netzwerks überdeutlich ist, veröffentliche ich sie gesondert.

Nachtrag I:
Ich schrieb: „Ich vermute, dass trotzdem irgendwo ein paar ausgefuchste AGs daran werkeln, die „europakritische“ Haltung in eine „europafeindliche“ umzudeuten und dunkle Flecken in persönlichen Lebenswegen dortiger Mitlgieder zu finden.“.
Ich lese auf publikative.org (Verweis) unter dem Titel „Rechtspopulisten gegen Europa“: „Mit ihrer neuen Par­tei wol­len sie die „Alter­na­tive für Deutsch­land“ sein. Ein paar erz­kon­ser­va­tive und deutsch­na­tio­nale Gestal­ten haben sich zusam­men­ge­fun­den, um ihren Traum von der Rück­kehr zur Deut­schen Mark mit einer neuen Orga­ni­sa­tion Nach­druck zu ver­lei­hen. Die „Alter­na­tive für Deutsch­land“ sorgt für Schlag­zei­len, das Ober­haupt die­ser Grup­pie­rung bewirbt sie zur bes­ten Sen­de­zeit im ZDF. Zual­ler­erst geht es…

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Cundars Wortpresse

Ungarn hat eine weitere umstrittene und in den ausländischen Medien heftig kritisierte Verfassungsänderung umgesetzt und provoziert damit wieder die EU. Im Protest entarnen sich wieder die Kräfte, die die EU nicht als primär „europäisches“ Projekt sehen sondern wohl ausschließlich als liberales oder sozialdemokratisches. Denn in Ungarn wächst eben einer der wenigen nationalkonservativen Staaten heran. Es gibt dabei eine Menge eigenartiger Fehler, die der Welt-Autor Boris Kólny versucht zu erklären. Weil ich das ähnlich sehe (Die ungute Stärkung Jobbiks hätte man vielleicht auch noch im Artikel beachten solln.) verweise ich darauf:

„… Das alles bedeutet einen Abbau der Gegengewichte und Gewaltenteilung in einer liberalen Demokratie. In seiner ersten Regierungszeit 1998 bis 2002 dachte Orbán nicht entlang dieser Linien, sein Vorbild war Deutschland. Jetzt aber denkt er, dass die Krise der ungarischen – und in weiterem Sinne der westlichen Gesellschaft – nicht mit den Mitteln der liberalen Demokratie bewältigt werden kann.

Sie…

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