„Vollpfosten“ und „Hassprediger“ – Akif Pirincci schlägt zurück

IntegrationAkif Pirincci hat eine brutale und wortgewaltige Polemik über den Umgang der Medien und Politik, sowie der Haltung der Deutschen insgesamt, mit migrantischen Gewaltexzessen verfasst. [Verweis AchsedesGuten]

„… Jetzt kommen wir aber zu der evolutionären Komponente bzw. dazu, in welch einer auch für die Täter unvorhersehbar günstigen Gemengelage das alles stattfindet. Große Rolle spielen hierbei die Medien. Es geht einem deutschen Journalisten am Arsch vorbei, ob ein junger Landsmann von ihm auf offener Straße totgeprügelt wird, im Gegenteil, da ihm vom Kindergarten an der Haß auf die eigene Volkszugehörigkeit antrainiert wurde, er sogar seine berufliche Existenz riskierte, falls er für so etwas Mitgefühl zeigte, freut er sich in einer Art Übersprungshandlung sogar darüber. Upps, jetzt habe ich ein Wort gesagt, das die jüngeren Leser gar nicht mehr kennen, weil dessen Benutzung zur öffentlichen Ächtung führen könnte, und das voll nazi ist: Landsmann. In dem Wort, das an Nazität nur noch von “Landsmannschaft” übertroffen wird, stecken gleich zwei total faschistoide Wörter drin. Zunächst “Land”, was es ja eigentlich so nicht geben darf, wenn man die Sache mit den “offenen Grenzen” und “Jeder ist ein Ausländer” ernst nimmt. “Staat” vielleicht, ja, Staat ist immer gut, oder meinetwegen Staatsgebiet, aber Land? So richtig faschistoid wird es aber erst mit dem Zusatzwort “Mann”, wo wir doch inzwischen durch die Genderforschung gelernt haben, daß der Mann nur ein gesellschaftliches Konstrukt ist und, als es ihn noch gegeben hat, er nur gewalttätig, frauendiskriminierend, sexistisch, halt so ein Nazi war. Vielleicht haben Türken und Araber Landsmänner, aber wir hier in Deutschla … ähm, auf deutschem Staatsgebiet kennen so etwas nicht. Und infolgedessen haben wir auch kein Mitgefühl für unsern Landsmann. …“

Jochen Grübler von Radio Bremen sah sich deswegen veranlasst einen Artikel unter dem Motto „Gefährlicher Rassismus“ (Verweis RadioBremen)  über diese Polemik zu schreiben, in dem er zu folgenden Schluss kommt:

“Es gibt einen neuen rassistischen Hassprediger unter den deutschen Intellektuellen. Einen Volksverhetzer, beseelt von Goebbelsscher Perfidie. Der nicht davor scheut, die Ausrottung der Deutschen zu beschwören, ganze Bevölkerungsgruppen zu potenziellen Völkermördern zu erklären, ihnen ihr Menschsein abzusprechen, die Demokratie nur noch der Verachtung preiszugeben und als letzte Lösung die Lynchjustiz vorzuschlagen. Diese Mischung kennen wir schon. Ihre Wirkung auch.”

Das hat Aki Pirincci nicht auf sich sitzen lassen und verbal zurückgeschlagen. Seine Erwiderung ist erneut brutal, laut und scharf. Doch sie sitzt.  Sie ist nicht nur lautes Phrasengedresche – obwohl sie vor Phrasen strotzt – sondern ist eine treffende Parade, mit anschließenden schweren Hieb, der erneut die herrschende bigotte Medienlogik vorführt und sie in ihrer Widersprüchlichkeit ersäuft. Der „Hassprediger“ stellt einen „Vollpfosten“* bloß.

Lesen! > „Mit mir nicht, du Vollpfosten!“
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/mit_mir_nicht_du_vollpfosten

Damit hat ein Landsmann sehr viel Mitgefühl gewonnen!

*P.S.: Wer sich jetzt daran stört, dass Herr Pirincci sich erdreistet jemanden als „Vollpfosten“ zu bezeichnen, sollte mal überlegen wie das mit dem Wort des „Hasspredigers“ ist…

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s