Lettland machts richtig: Hakenreuz und kommunistische Gegenstücke verboten

Cundars Wortpresse

Symbole („die Fahnen, Wappen, Hymnen und Symbole“) des Nationalsozialismus und der UdSSR wurden in Lettland jetzt verboten. Uniformen der Sowjet- und Waffen-SS-Verbänden dürfen aber weiter an Gedenktagen getragen werden. Ein russischer Politiker nannte solches Handeln „blasphemisch“.

Mit Verboten bekämpft man bekanntlicher Weise keine Ideen, erleichtert es aber deren Ausbreitung entgegen zu treten. Dieses Verbot finde ich gut, jedoch muss auch vermittelt werden, warum es notwendig ist. In Deutschland scheint so ein Verbot ziemlich unmöglich, zu festgefahren ist ein einseitiges Geschichtsverständnis. Hätten wir es hier, würden wir den Teufel schon an beiden Hörner haben und könnten uns endlich auf den Nasenring konzentrieren: den Radikalliberalismus in seinen verschiedenen Ausprägungen.

Quelle: http://www.welt.de/politik/ausland/article117351284/Lettland-verbietet-Hakenkreuz-und-roten-Stern.html

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Ungeliebte deutsche Truppe

Cundars Wortpresse

In einem langen und sehr ausführlichen Artikel beschreiben Ulrich Exner, Miriam Hollstein und Simone Meyer in der Welt Online das Bild der Bundeswehr im Volk. Der Artikel lässt wirklich keine Unverschämtheit, keine Beschimpfung und keine Forderung irgendwelcher „Friedensaktivisten“ (Die aber gerne militärische Friedenseinsätze befehlen) aus, die das Ansehen dieser deutschen Armee geschwächt und auch ihr Selbstverständnis gebrochen hat.

Obwohl ich mich den Ausführungen anschließe, muß ich doch ansprechen das dieser Artikel auf etwas überhaupt nicht eingeht: Die dunklen Seiten. Kein Wort über unsinnig-menschenverachtende Rituale in der Truppe, kein Wort über unschuldige zivile Opfer und kein Wort über fette, unfreundliche Soldaten die Bierkästen durch Züge schleppen.

Es sind diese Argumente die immer wieder gegen die Soldatinnen und Soldaten ins Felde geführt werden. Diese gilt es nicht nur zu entkräften sondern durch das Tun der Betroffenen zu widerlegen. Für alles andere muss die Politik und auch jeder einzelne Bürger ran: Anerkennung muss…

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Meinungsfreiheit in Gefahr: Es kracht auf dem Hambacher Fest 2.013

IMG_0484aAls ich erfuhr, was für eine Veranstaltung beim Hambacher Schloss am 9. Juni stattfinden sollte, war ich sofort Feuer und Flamme. Da musste ich hin! Es galt, das in den Farben von Freiheit, Bürgerrechten und nationaler Einigung lodernde Feuer des Hambacher Festes von 1832 wieder aufzugreifen. Unter dem Thema „Demokratie, Recht und Freiheit“ sowie konkreter „Europäische Union und Subsidiarität“ sollte es eine Zusammenkunft sehr unterschiedlicher politischer Gruppen und außerparlamentarischer Parteien geben. Darunter waren regionale Gruppen von „Mehr Demokratie e.V.“, „Piratenpartei“„attac“, „Occupy Mannheim“, „ödp“, „Bedingungsloses Grundeinkommen“, „Freie Wähler“, aber auch „Partei der Vernunft“ (PDV) und „Alternative für Deutschland“ (AfD). Wenngleich nicht eingeladen, erschien auch eine umfangreiche Fraktion der Partei „Die Freiheit“. Weiterlesen

Bürgerliche deutsche Jugend!? Eher Neo-Biedermeierlichkeit.

Cundars Wortpresse

"Den Teufel spürt das Völkchen nie,
und wenn er sie beim Kragen hätte." - Goethe, Faust I

Ich komme aus einem Umfeld, in dem jede „bürgerliche Tugend“ eine über Jahre hart erarbeitete Sache ist. „Bürgerlichkeit“ (Ich spare mir für heute ein Definition) ist daher für mich nicht primär mit stumpf-biederer Pflichterfüllung im kapitalistischen Sklavensystem verbunden, sondern gilt für mich als eine sinnstiftende, kulturtragende und praktische Art des menschlichen Zusammenlebens .  Es ist für mich eine – widersprüchliche – „idealistische Tatsache“ die seit Jahrhunderten funktioniert.
Da ich aber auch aus diesen weniger-bürgerlichen Verhältnissen stamme, kann ich mich dem kritischen Blick nicht verweigern, den ich über die Jahre gewonnen habe.  Ergebnis ist, dass der oben erwähnte Vorwurf von der „stumpf-biederer Pflichterfüllung“ tatsächlich da ist und es mich auch immer wieder entsetzt, welche „Schablonen-Menschen“ in diesem Umfeld erwachsen oder wie unreflektiert diese Lebensweise zelebriert wird.
Als Beispiel dieser Unreflektiertheit möchte ich…

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