Propaganda überall: Ukraine und Montagsdemos

Kolumne-01In Europa sind gerade zwei Entwicklungen im Gange, über die uns die etablierten Medien miserabel unterrichten, d.h. einseitig, an der Wahrheit nicht interessiert, manipulativ. Kurz gesagt: Ein Wort zur Propaganda von heute.

Zunächst zur Ukraine-Krise: In der Ukraine gibt es nun eine „Übergangsregierung“ (Westsprech) oder auch „faschistische Putschisten“ (Ostsprech). Es ist klar, dass westliche Kräfte wie die US-Regierung und die Konrad-Adenauer-Stiftung den Umsturz in der Ukraine begünstigt haben. Die Massenmedien halten sich da aber ganz bedeckt, das wäre ja Nestbeschmutzung. Weiterlesen

Advertisements

Zur Wortwahl in Akif Pirinccis „Deutschland von Sinnen“

Cundars Wortpresse

Zur Wortwahl in Akif Pirinccis „Deutschland von Sinnen“

Akif Pirincci hat ein Sachbuch geschrieben in der er den „irre[n] Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer“ kritisiert, vielmehr schlicht beschimpft. Ich habe das Buch noch nicht gelesen, wohl aber die zahlreichen Rezessionen und Verrisse. Mittlerweile hat er wahrscheinlich Sarrazin als Hassobjekt bestimmter „progressiver-emanzipatorischer“ Kreise überholt. Immerhin sind seine Behauptungen, Ausführungen und Thesen direkter –  und unwissenschaftlicher – als die von Sarrazin und von der Wortwahl grob vulgär. „Ausgezeichnet“ wurde er unter anderem mit den „Titeln“: (Brutalo-) Rechter, Menschenverachter, Rechtspopulist, Hetzer und – Hurra, Königsklasse! – einem Hitler-Vergleich.

Die Verwendung einer solch krass-ungezogenen und unerhörten Sprache stößt – auch mich – ab. Das aber jetzt vor allem seine Kritiker und Gegner diese verwendete Wortwahl als Zeichen der Verkommenheit dieses Werkes deuten, finde ich ausgesprochen amüsant.

Ursprünglichen Post anzeigen 333 weitere Wörter

Doppel(S)pass für alle? – Ein Kommentar

Denkanstoesse-01In der vergangen Woche hat sich die GroKo auf eine Lösung zu der Streitfrage betreffend der Doppelpässe geeinigt. Prompt gab es Kritik, dass die bestehenden Regelungen nicht weitgehend genug sein.  Dabei fiel auch ein Vergleich den ich nicht einfach so stehen lassen kann.

Der Kompromiss – auf dessen Eigenschaften ich jetzt nicht im Detail eingehen möchte – wurde als ein „modernes Staatsbürgerrecht für ein Einwanderungsland“ (sinngemäß) bezeichnet. Frau Künast bzw. „den Grünen“ reichte es aber nicht, dass Ausländer ihren Passanspruch auch nachweisen müssen. In der Tagesschau verwies sie auf die USA, die es einfach und richtig machen würden: Wer in den USA geboren wurde ist Bürger der Vereinigten Staaten. Deutschland ist ein Einwanderungsland. Punkt.

Das ist falsch.
Weiterlesen