Die kapitalistische und sozialistische Begriffsverwirrung

IMG_1156a

Das Rockefeller-Center in New York. Unternehmen beeinflussen die Politik und behindern ihre Konkurrenz.

Warum Linke „Kapitalismus“ und Libertäre „Sozialismus“ schreien, wenn sie das Gleiche meinen.

Wie kann man zugleich kapitalistisch und patriotisch sein? Lange Zeit habe ich mich gefragt, wie eine Person aufrichtig diese beiden Haltungen miteinander vereinbaren kann. Es liege ja auf der Hand, dass der Kapitalismus die Lebensgrundlagen des Volkes zerstört. Der Konsumwahn mit allen seinen Folgen für Leben, Gesundheit und Identität, die Abwanderung von Arbeitsplätzen durch die Globalisierung und die hemmungslose Ausbeutung der Umwelt seien dafür untrügliche Zeichen. Wer also von sich behauptete, wirtschaftsliberal zu sein und das Wohl des Volkes im Sinn zu haben, der stand in meinen Augen unter dem Verdacht, ein Verräter, ein Kriegsgewinnler zu sein. Die Zinseinkünfte transnationaler Banken und die Gewinne globaler Konzerne mussten ihm am Ende mehr bedeuten als das Wohlergehen seiner Mitmenschen. Weiterlesen

Advertisements

Gabriele Krone-Schmalz zur Ukraine-Krise und den deutschen Medien im Allgemeinen

Schon etwas älter, ist mir dieses 24-minütige Video vor die Füße gefallen und hat mich umgehend begeistert. Es geht „entlarvende Automatismen“ bei unseren Journalisten, differenzierte Berichterstattung und Bürger denen vorschreibende – also Vorschriften machende – Journalisten langsam überdrüsig sind.  Ansehen!

Filmkritik: Die Männer der Emden

Cundars Wortpresse

Wie vor einem Jahr angekündigt, habe ich mir jetzt die „Männer der Emden“ (Trailer auf YouTube) angesehen und habe festgestellt, dass auch niedrige Erwartungen enttäuscht werden können. In der Kritik werden wohl hin und wieder Schlüsselpunkte der Handlung vor weg genommen (Spoiler).

Die Geschichte eines Landungstrupps der mit ansehen muss, wie sein Schiff versenkt wird und anschließend am Anfang des ersten Weltkrieges durch die halbe Welt reist, um zurück ins deutsche Reich zu kommen ist wie gemacht für eine Verfilmung. Exotische Schauplätze, spannder Zeitpunkt und Hintergrund… Man stelle sich vor es hätte sich um einen amerikansichen Zerstörer gehandelt, die Welt wäre voll von Verfilmungen. Nun kam 2013 eine deutsche Verfilmung ins Kino, die ungeschnitten fast drei Stunden dauert.

Doch so weit ich mich erinnern kann, lief dieser Kinofilm in keinem der Kinos der zwei Städte in denen ich mich meistens aufhalte. Die Kritiken waren gemischt. Als er nun letztens endlich…

Ursprünglichen Post anzeigen 737 weitere Wörter