Cundar – Warum erscheint hier nichts mehr?

Warum von unserem Autor cundar nicht mehr so viel erscheint.

Cundars Wortpresse

Sollte es noch einen regelmäßigen Leser geben, wird er sich vielleicht gewundert haben, warum hier von mir in den letzten Jahren nicht mehr viel errscheint.

Das hat diverse Gründe:

1. Weiß  ich nicht mehr genau was die Bloggerei bringt.

2. Hab ich mein Studium abgeschlossen. Zeitintensiv!

3. Bin ich seit einigen Jahren wieder bei Facebook. Dort kann ich intensiver und direkter diskutieren oder Standpunkte vertreten. Auch wenn die Diskussionen dort sehr aufreibend sind, sehe ich sie als gewinnbringende Übung. Allerdings bleibt dann kaum mehr Kraft für weitere Beiträge, z.B. für diese Blogs.

Das sind Gründe. Freilich gibt es allerdings einige Themen die ich gerne hier ausführlicher behandeln würde:

1. Meinen aktuellen politischen Standpunkt. Seit dem Beginn meiner Bloggertätigkeit im Jahr 2011 bis heute, hat sich einiges getan. Für einige Aussagen würde ich mir heutzutage den Kopf waschen. Die Grundsätze der Jungdeutschen werden davon aber nicht berührt sondern wurden nur noch…

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Pispers meint es gut, ist aber nicht auf der Hut

Aussenpolitik-01Der Kabarettist Volker Pispers bezieht zwar stets einseitig linke Positionen und äußert sich zuweilen abfällig zum Thema Nation, es lohnt sich dennoch oftmals, ihm ein Ohr zu leihen. So hat er sich kürzlich anlässlich der Verleihung des Deutschen Kleinkunstpreises erfrischend kritisch zum Krieg in der Ukraine, den verbrecherischen Machenschaften der USA in der Weltpolitik und zur Lügenpresse geäußert. Alles schön und gut, bis auf ein paar Schnitzer, die der Huffington Post der willkommene Anlass waren, ihn zu diskreditieren. Weiterlesen

Umwälzungen in den USA stehen bevor – eine Chance für die Welt?

USA-FlaggeSeit dem Jahr 2011 werden in den USA jedes Jahr mehr Kinder der Minderheiten (Schwarze, Hispanics, Asiaten u.a.) geboren als Weiße. Noch sind 63 % der Einwohner des Landes Weiße, in weniger als 30 Jahren werden sie allerdings weniger als die Hälfte stellen. Das schreibt das amerikanische Nachrichtenportal Voice of America. Ein Vertreter der der Demokratischen Partei nahestehenden Denkfabrik Brookings Institution namens William Frey sieht in der Diversität der US-Bevölkerung einen Vorteil, da, anders als z.B. in Deutschland, der demografische Wandel hin zur Überalterung und einem Schrumpfen der Bevölkerung durch die anwachsenden nicht-weißen Gruppen kompensiert werde. Frey sieht die Regierung nun in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass Schwarze, Hispanics und Asiaten u.a. gute Bildung erhalten und in gesellschaftlich hochstehende Positionen hineinwachsen, in denen die Weißen weniger werden. Ein Blick in die Kommentarspalte des Artikels lohnt sich ebenfalls. Dort tobt eine Schlacht zwischen konservativ bis rassistischen mit linksliberalen bis globalistischen Kreisen, die typisch für die politische Debatte und Spaltung des Landes ist. Weiterlesen

PEGIDA-Gegner: Metastrategie und Umgang

Denkanstoesse-01Sehr geehrter Leser,
sehr geehrte Leserin,

der Umgang mit PEGIDA war auch bei der letzten jungdeutschen Konferenz Hauptthema. Auf PEGIDA selbst gehen wir jetzt nicht ein. Kurzgefasst hatten wir einige Erkenntnisse zum Umgang damit.

PEGIDA wird von etablierten Kräften größer inszeniert, als es eigentlich ist. Hysterische und übertriebene Gleichsetzung durch Medien, Politiker und Vertreter zivilgesellschaftlicher Organisationen von PEGIDA mit Nazis und Vergleichbaren erfüllen ihren Zweck: Menschen in Deutschland und anderswo bekommen Angst vor und Hass gegen die Demonstranten in Dresden. Zwar sind einige Teilnehmer und auch Organisatoren Extremisten und/oder Verwirrte, aber eine überragende Zahl eben nicht. Der Versuch einer Analyse.
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Montagsdemos = Pegida ?

KolumneWenn man eine etablierte Zeitschrift wie den Spiegel liest oder Nachrichten im Fernsehen schaut, bekommt man den Eindruck vermittelt, die Montagsdemos, auch Mahnwachen für den Frieden genannt, hätten sich in Bewegungen wie Hogesa und Pegida verwandelt. Es sieht so aus, als gäbe es gar keine Mahnwachen für den Frieden mehr, sondern nur noch Pegida, und als würden die ehemaligen Teilnehmer der Mahnwachen nun bei Pegida mitwirken. Das kann man z.B. hier, hier und hier nachvollziehen. Natürlich schwingt die etablierte Presse die Nazikeule ebenso gegen Pegida, wie sie sie zuvor auch schon gegen die Mahnwachen für den Frieden geschwungen hat. Tatsächlich kann man aber nicht davon sprechen, dass die Mahnwachen von gestern zu Pegida von heute geworden seien. Sicherlich gibt es hier personelle Überschneidungen unter den Teilnehmern, man sollte aber nicht glauben, dass die Mahnwachen für den Frieden nicht mehr unabhängig von Pegida existierten. Weiterlesen

Friedrichs konservatives Theater

FeuerwerkDie PEGIDA-Demonstrationen sind in aller Munde, die Presse diskreditiert sie und, wie bekannt wurde, wird Kanzlerin Merkel in ihrer Neujahrsansprache dazu aufrufen, PEGIDA zu boykottieren. Der ehemalige Innenminister Friedrich sorgt nun für Furore mit seiner Kritik am Kurs der CDU/CSU. Der Verlust konservativen Gedankenguts soll zur Abwendung konservativer Bürger von den Unionsparteien und ihrer Zuwendung zu AfD und PEGIDA geführt haben. Es liegt völlig auf der Hand, dass diese Kritik berechtigt ist. Die herrschende Politik hat alles Nationale mit Füßen getreten und tut dies fortwährend. Man denke nur an die doppelte Staatsbürgerschaft und die kriecherische Haltung gegenüber den USA im (eigentlich überhaupt nicht überraschenden) NSA-Skandal. Es tut sehr gut zu sehen, dass sich unter den Demonstranten zahlreiche Bürger befinden, die gegen derlei Missstände auf die Straße gehen. Weiterlesen

Propaganda in der BILD-Sonderausgabe zum Mauerfall

Kommentiert-01Die BILD-Zeitung hat ganz Deutschland mit einer kostenlosen Sonderausgabe zum Berliner Mauerfall heute vor 25 Jahren gesegnet. Erwartungsgemäß ist dem Blatt nicht viel Gehaltvolles zu entnehmen, aber die Dreistigkeit, mit der Propaganda für eine ausschließliche Westbindung Deutschlands gemacht wird, hat mich doch überrascht. Da gibt es auf Seite 2 ein großformatiges Foto vom ehemaligen Bundeskanzler Helmut Kohl: im Rollstuhl vor dem Brandenburger Tor sitzend, das Gesicht unkenntlich, als historisch verklärte Lichtfigur vom Leser abgewandt. Kohl blickt in ein jenseitiges Licht, das durch das hoch vor ihm aufragende Tor fällt. Ist das eine CDU-Parteizeitung? Eine unparteiische Berichterstattung sieht anders aus. Das ist Personenkult. Weiterlesen