Eine Analyse der Flüchtlingsproblematik: Teil II. Integration und Erwartungen

Aussenpolitik-01Kommen wir zur Frage der Identität. Es liegt auf der Hand, dass der, der alleine auf weiter Flur in eine ethnisch und kulturell homogene Gesellschaft stößt, einem besonders großen Integrationsdruck ausgesetzt ist. Wenn er sich nicht dazu bekennt, so werden zu wollen, wie die anderen, geht er unter. Allerdings muss ich hinzufügen, dass auch ein aktives Integrieren durch die Gesellschaft, d.h. v.a. den Staat erforderlich ist, damit ein harmonischer Eingang in die Mehrheitsgesellschaft gelingt. In diesem Punkt hat die BRD sträflich bei den vermeintlichen Gastarbeitern versagt, die dann doch da geblieben sind und auch noch ihre Angehörigen nach Deutschland holen durften. Wenn wir die Identität der aufnehmenden Gesellschaft so weit wie möglich erhalten wollen, müssen Integrationsprogramme (d.h. Sprachkurse, Staatsbürgerschaftskuse, Vermittlung der Werte des Grundgesetzes und der Kultur) mit einer Trennung der Einwanderer untereinander einhergehen. Sonst wächst das heran, was einem in Paris, London, Brüssel oder Berlin-Neukölln auf den Straßen begegnet: Parallelgesellschaften. Weiterlesen