Unsere Grundsätze

Wir haben drei Grundsätze, von denen wir auch unsere Weltanschauung ableiten und nach denen wir versuchen, bestmöglich zu leben: Charakterbildung, Staatsbürgerliches Bewusstsein und Pflege des Deutschtums.

Hier die Ausführung der einzelnen Punkte:

1.  Charakterbildung

Die Charakterbildung zu selbstständig denkenden Menschen, ohne dabei die Gemeinschaft zu vergessen, ist unser erstes Ziel. Dazu gehört Respekt und Ehrlichkeit gegenüber seinen Mitmenschen, die man als freie und würdevolle Individuen ansieht.  Dieses Indivdium ist allerdings nicht als radikal-willkürlich emanzipiertes und selbstherrliches Individium zu verstehen, sondern ist mit Rechten und Pflichten ausgestattet.

Zitate [wenn nicht anders gegekennzeichnet, von Goethe]
Deutscher Nationalcharakter.
Zur Nation euch zu bilden, ihr hoffet es, Deutsche, vergebens;   Bildet, ihr könnt es, dafür freier zu Menschen euch aus.

„Lebe mit deinem Jahrhundert, aber sei nicht sein Geschöpf.“
– Schiller, Über die ästhetische Erziehung des Menschen 9

2.  Staatsbürgerliches Bewusstsein

Das zweite Ziel ist ein staatsbürgerliches Bewusstsein. Die Anerkennung der staatlichen Ordnung und des demokratisch legitimierten Rechts sind damit gemeint, wie auch die Konzentration auf das Vorankommen des ganzen Staates zum Wohle aller Bürger. Es geht daher nicht darum, eine gleichgesinnte sondern eine gegenseitig wohlgesinnte Bürgerschaft zu haben. Der politische Kampf wird bejaht, nicht aber nur die Herrschaft bestimmter Teile und demokratischer nicht legitimierter Massenorganisationen ohne klaren Verantwortungsbereich – Stichworte: „Governance“ und „Zivilgesellschaft“. Teil des staatlichen Bewusstseins ist ein unpolitischer Gemeinsinn.

Zitate

“Gesundes Nationalgefühl, staatsbürgerliche Gesinnung, das Bewußtsein der Verantwortung vor der Gemeinschaft, soziales Mitempfinden und Respekt vor der ehrlichen Überzeugung andersdenkender Volksgenossen”
– Friedrich Ebert

Gesetzgeber oder Revolutionärs, die Gleichsein und Freiheit zugleich versprechen, sind Phantasten oder Charlatans.

Eingebildete Gleichheit: das erste Mittel, die Ungleichheit zu zeigen.

Jede Revolution geht auf Naturzustand hinaus, Gesetz- und Schamlosigkeit. (Pikarden, Wiedertäufer, Sansculotten.)

Man kann sich nicht verleugnen, daß die deutsche Welt, mit vielen, guten, trefflichen Geistern geschmückt, immer uneiniger, unzusammenhängender in Kunst und Wissenschaft, sich auf historischem, theoretischem und praktischem Wege immer mehr verirrt und verwirrt.

3.  Pflege des Deutschtums

Zur Erhaltung des Gemeinsinns, ist unser drittes Ziel die Pflege des deutschen Volkstums.
Diese „Pflege“ definiert sich aus einem Patriotismus heraus, der sich an den Grundbegriffen „Leben – Schaffen – Bewahren“ orientiert und reflektiert im Denken und Tun ist.

  • Leben: Wir leben unsere kulturellen Traditionen, vergessen dabei aber unser eigenes, jetziges Leben nicht.
  • Schaffen: Wir wollen aktiv handeln und in unserem Leben schöpferisch tätig sein (Auch hier gibt es Grundsätze: „Wissen – Können – Wollen“).
  • Bewahren:  Um das Schaffen an sich zu würdigen, wird Altbewährtes für die Zukunft bewahrt. Nicht die Phrase ist entscheidend, sondern das Ergebnis in der Lebenswirklichkeit. Nicht allein „Was haben wir überwunden oder zerstört“ gilt, sondern „Was haben wir geschaffen, das Bestand haben wird“. Nicht das billige Verneinen, sondern das geprüfte Bejahen ist der Grundsatz.

Wer rege und innig Teil dieses Werdens wird, wird auch Teil des damaligen und zukünftigen Strebens unseres Volkes und damit Deutscher.

Zitate

 Das Deutsche Reich.
Deutschland? aber wo liegt es? Ich weiß das Land nicht zu finden,
Wo das gelehrte beginnt, hört das politische auf.

Das Fürchterlichste ist, wenn platte, unfähige Menschen zu Phantasten sich gesellen.

Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsrige nicht achten.

Und wir Deutsche sollen uns dann nur für original halten, wenn wir uns nicht über die Anfänge erheben?

Beim Zerstören gelten alle falschen Argumente, beim Aufbauen keineswegs. Was nicht wahr ist, baut nicht.

Aktuelle Beiträge

Mit dem rechten und dem linken Auge auf die Asylkrise sehen

Aussenpolitik-01Sowohl von rechts als auch von links wird in der Asylkrise Kritik geübt. Rechte, d.h. in diesem Fall konservative Kritik ist offensichtlich: weniger Einwanderung, Deutschland soll nicht das Sozialamt der halben Erde sein, der Islam soll unsere Kultur nicht verdrängen und alles soll im Grunde so bleiben, wie es ist. Neben den Linken, die am liebsten alle Wirtschaftsmigranten aufnehmen würden und von der Auflösung der vermeintlich latent rassistischen Deutschen in einer grenzenlosen bunten Welt träumen, gibt es auch Linke, die darauf hinweisen, dass die Fluchtursachen bekämpft werden müssen. Die rechte Meinungsmache zielt auf Scheuklappen tragende, nicht weiter als unmittelbar vor ihre Haustür denkende bürgerliche Besitzstandswahrer ab, denen der Rest der Welt herzlich egal zu sein scheint, während Linke ausschließlich bei uns im industrialisierten, kapitalistischen Westen und vor allem im reichen und hochwohlgeborenen Deutschland die Fehler suchen. „Hauptsache, uns geht’s gut“ trifft auf „Nie wieder Deutschland“.

Das ist eine für das Gemeinwohl schädliche Situation, da Rechts gegen Links ausgespielt wird. So kann die herrschende Politik ungehindert ihre Agenda a) der Gefügigmachung der arbeitenden Bevölkerung durch eine konsum-, gedankenlosigkeits- und kontrollorientiere Brot-und-Spiele-Lebenswelt sowie b) der Schleifung der Nationalstaaten zu Gunsten einer zentralistischen EU durchziehen.

Stattdessen brauchen wir die Synthese. Ja, es ist richtig und notwendig, die Fluchtursachen zu bekämpfen. Ja, der Wohlstand in der so genannten Ersten Welt, an der wir maßgeblich Teil haben, basiert u.a. auf globaler Ungerechtigkeit. Warum handeln wir nicht immer „fair“? Es ist schändlich, dass es normal ist, „unfair“ zu handeln. Unser schuldenbasiertes Geldsystem mit dem US-Dollar als Weltleitwährung und dem Petrodollar, Weltbank und IWF knechten die ärmere Hälfte der Welt. Für Devisen, mit denen die Zinsen auf die Schuldenberge bedient werden, geben viele Länder ihre Ressourcen her, während die Bevölkerung leer ausgeht. Und unser Giftmüll und Elektronikschrott wird in Afrika abgeladen und vergiftet dort ganze Landstriche. Zum ökonomischen kommt der militärische Aspekt: NATO-Einsätze wie im Irak, in Libyen und gerade in Syren entmachten säkuläre Herrscher und lassen ein Machtvakuum zurück, in das Islamisten vorstoßen und das man beim besten Willen von außen nicht befrieden kann. Immer mehr Militäreinsätze verschlimmbessern diese vom Westen verschuldete Situation. Und wir dürfen nicht einfach wegschauen, denn Deutschland macht sich daran mitschuldig, wenn es sich in NATO-, EU-und UN-Einsätzen daran beteiligt. Wir können den Armen dieser Welt gegenüber erst dann ein reines Gewissen haben, wenn diese Ausbeutung und diese Kriegstreiberei aufgehört haben.

Es ist bequem, diese Zusammenhänge auszublenden und über Zumutungen durch Asylanten und Armutsmigranten zu schimpfen. Und es ist ja auch richtig: ja, es ist eine Zumutung, dass wir uns in unserer aufgeklärten und freiheitlichen Gesellschaft, die dem Christentum nach langem Kampf den Giftzahn gezogen hat, nun mit nicht minder aggressiven, freiheitsfeindlichen und frauenverachtenden Lehren und Traditionen des Islam herumärgern müssen. Dann kehren wir aber auch vor unserer eigenen Türe, entthronen wir diese Regierung und diese Eliten und begegnen wir der Dritten Welt auf Augenhöhe. Erst wenn uns das gelingt, können wir zurecht sagen: Bleibt, wo ihr seid, wir schulden euch nichts.

Es ist nicht verwerflich, den Andrang der Fremden als Zumutung zu empfinden. Da braucht man kein schlechtes Gewissen zu haben und muss sich nicht als verkappter Nazi empfinden. Wir haben aber auch kein Recht, politische und ökonomische Hintergründe von Armut und Krieg nicht wahrhaben zu wollen, zu deren Aufrechterhaltung wir bewusst oder unbewusst beitragen. Seien wir mal ehrlich.

Warum findet man diese Meinung nicht in den etablierten Medien und Parteien, ja nicht einmal in Wahlkampfschriften der AfD? Weil aus dieser Meinung eines folgt: Wir müssen unseren politischen und wirtschaftlichen Eliten austauschen und ihre Machtstrukturen sehr kritisch überdenken und neu entwerfen. Indem wir uns selbst von der Unterdrückung befreien, befreien wir auch jene, die noch ungleich schlechter gestellt sind als wir. Souveräne Völker fliehen nicht.

  1. Den Volks-Begriff begreifen – Teil 1: Die Ausgangslage Kommentar verfassen
  2. Wir haben die Wahrheit? Warum handeln wir dann nicht entsprechend? Kommentar verfassen
  3. Eine Analyse der Flüchtlingsproblematik: Teil III. Einwanderung und Asyl klar regeln Kommentar verfassen
  4. Eine Analyse der Flüchtlingsproblematik: Teil II. Integration und Erwartungen Kommentar verfassen
  5. Eine Analyse der Flüchtlingsproblematik: Teil I. Arbeit und Krieg Kommentar verfassen
  6. Die Tücken des Mehrheitswahlrechts: die britischen Unterhauswahlen 2015 1 Kommentar